ErstsemesterBroschuere06
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Dieser Artikel spiegelt inhaltlich die Broschüre der Fakultät 5 für die Diplomstudiengänge Informatik und Softwaretechnik wieder, die bisher immer per Post an alle Erstsemester in diesen Studiengängen verschickt wurde. Da die Broschüren nun leider nicht mehr versand werden, wird der Inhalt der aktuellen Broschüre für das Wintersemester 2006/2007 hier wiedergegeben.
[bearbeiten] Liebe Studierende,
Herzlich willkommen an der Universität Stuttgart! Wir freuen uns, dass Sie sich für einen unserer Studiengänge entschieden haben, und hoffen, Sie werden bei uns ein erfolgreiches und interessantes Studium absolvieren. Stürzen Sie sich mit Freude und Engagement in Ihr Studium, schauen Sie aber auch nach links und rechts: Nutzen Sie das reiche fachübergreifende Angebot der Universität Stuttgart (Studium generale, Hochschulsport, Unimusik und vieles mehr), genießen Sie die Möglichkeiten Stuttgarts und seiner Umgebung und engagieren Sie sich – an der Uni, etwa in der Fachschaft, und außerhalb! In dieser Broschüre möchten wir uns kurz vorstellen und Ihnen wichtige Informationen und Adressen nennen, die Sie vor und während ihres Studiums gebrauchen können. Sie besteht aus einem Teil mit allgemeinen Informationen und einem Teil, der von der Fachschaft Informatik und Softwaretechnik beigetragen wird und spezielle Informationen zu den von der Fachschaft organisierten Veranstaltungen zum Studienbeginn enthält. Nutzen Sie unbedingt dieses Angebot, insbesondere die Veranstaltungen vor und in der ersten Vorlesungswoche im Oktober. Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins Studium und freuen uns, Sie bald hier begrüßen zu dürfen. Volker Claus Studiendekan Informatik und Softwaretechnik
Wichtiger Hinweis: Zum Studium gehört der „eigene Antrieb“ und die „Entwicklung eines eigenen effektiven Arbeitsstils“. Diese beiden Eigenschaften bringen derzeit viele Erstsemester nicht mit, sodass Sie hierauf unbedingt achten müssen, um das Studium rasch und erfolgreich in Angriff zu nehmen.
[bearbeiten] Universität Stuttgart
Mit 177 Jahren zählt die Universität Stuttgart zu den traditionellen Technischen Universitäten. Seit 60 Jahren hat sie die Geistes- und Sozialwissenschaften integriert und sich zu einer international angesehenen und zukunftsorientierten Stätte der Wissenschaft entwickelt. Die enge Verzahnung von Forschung und Lehre ermöglicht es der Universität, sowohl Studierende für Aufgaben in Wirtschaft, Staat und Wissenschaft hervorragend auszubilden als auch in der grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung eine Spitzenstellung einzunehmen. Mit über 140 Instituten in 10 Fakultäten, fast 5.000 Beschäftigten (davon rund 1.800 aus Drittmitteln) und derzeit über 20.400 Studierenden ist die Universität zudem ein wichtiger Partner in Europas bester High-Tech-Region Baden-Württemberg. Jährlich über 120 Mio. Euro eingeworbene Drittmittel zeigen, dass die Universität ein gesuchter Partner bei europäischen und deutschen, staatlichen und privaten Förderorganisationen und in der Wirtschaft ist. Die Institute der Universität Stuttgart sind folgenden Fakultäten zugeordnet:
- Architektur und Stadtplanung
- Bau- und Umweltingenieurwissenschaften
- Chemie
- Geo- und Biowissenschaften
- Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik
- Luft- und Raumfahrttechnik und Geodäsie
- Maschinenbau
- Mathematik und Physik
- Philosophisch-Historische Fakultät
- Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
[bearbeiten] Was ist Softwaretechnik?
Die Informatik-Ausbildung an den wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland war bislang vor allem analytisch ausgerichtet, zielte also auf die Erkenntnis der Grundlagen und ihrer Gesetzmäßigkeiten. Die konstruktiven Aspekte des Fachs, die in der beruflichen Tätigkeit der meisten Informatikerinnen und Informatiker im Vordergrund stehen, bauten hierauf erst im Hauptstudium auf. Der im Wintersemester 1996/97 neu eingerichtete Diplomstudiengang Softwaretechnik verteilt die Gewichte anders, hier geht es vor allem um die Konzeption und Realisierung neuer Software und um die Anpassung, Restrukturierung und Wiederverwendung bestehender Software. Der Studiengang ist damit inhaltlich dem Studiengang Informatik verwandt, orientiert sich im Hinblick auf die Denkweise und Zielsetzung aber eher an den technischen Studiengängen. Spezifisch ist die Orientierung an den Zielen der Softwaretechnik, also die Ausrichtung auf die systematische Entwicklung und Bearbeitung von Software auf eine Weise, die gewährleistet, dass sie innerhalb des vorgegebenen Rahmens für Kosten und Aufwand fertig gestellt wird, dass sie sinnvoll und erweiterungsfähig erstellt wird, dass sie nach Vorgaben von Kunden und für deren Anwendungsbereiche gestaltet wird und dass sie leistet, was sie leisten soll. Dazu werden bereits im Grundstudium spezielle Praktika angeboten. Das Hauptstudium ist vor allem durch eine Fachstudie, die Diplomarbeit sowie zwei zwölfmonatige Studienprojekte geprägt. Eines davon wird im Anwendungsfach durchgeführt, wo die Studierenden exemplarisch soviel über ein Anwendungsgebiet der Softwaretechnik lernen, dass sie mit den Fachleuten und Anwendern dort zusammenarbeiten und Probleme mit den Mitteln der Softwaretechnik lösen können. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft legte im Sommer 1996 ein Aktionsprogramm “Studienreform - Profilbildung - Wettbewerb” auf. 67 Universitäten und Fachhochschulen stellten für insgesamt 94 Projekte einen Antrag, zehn dieser Projekte erhielten eine Förderung. Der Diplomstudiengang Softwaretechnik war das einzige prämierte Projekt im Bereich Informatik. 2002 hat der DAAD für zwei Jahre einen Gastlehrstuhl in der Softwaretechnik bewilligt. Die Stuttgarter Informatik spielt damit eine führende Rolle bei der Weiterentwicklung der Informatik-Ausbildung in Deutschland.
[bearbeiten] Was ist Informatik?
Informatik ist die Wissenschaft von der systematischen und automatisierten Informationsverarbeitung und den informationsverarbeitenden Systemen, den Computern. Sie umfasst deren Theorie und Methodik sowie den Einsatz und die Auswirkungen. Die Informatik ist damit der Grundpfeiler der modernen Informationsverarbeitung. Durch Verfahren der Modellbildung sieht die Informatik von den Besonderheiten spezieller Datenverarbeitungssysteme ab; sie formuliert allgemeine Gesetze, die der Informationsverarbeitung zugrunde liegen, und sucht Standardlösungen für Aufgaben aus der Praxis. Von wachsender Bedeutung wird dabei die Beherrschung immer komplexer werdender verteilter und vernetzter Systeme. Informatikerinnen und Informatiker wenden zur Lösung ihrer Aufgaben vorwiegend formale (mathematische) Methoden und pragmatisch orientierte Techniken an. Sie operieren mit abstrakten Zeichen und Objekten, untersuchen Daten-, Sprach- und Systemstrukturen und entwickeln formale (Programmier-) Sprachen zur Formulierung von Algorithmen, Prozessen, Systemen und speziellen Anwendungen. Die Hard- und Software- Systeme stehen dabei als Forschungsobjekte und gleichzeitig als Werkzeuge im Mittelpunkt der Arbeit. Schwerpunkte der Informatik sind ferner die Entwicklung von Verfahren zur automatischen Übersetzung formaler Sprachen, von Systemprogrammen, die den Betriebsablauf von Rechnersystemen steuern, von Verfahren für die interaktive Dialoganwendung von Rechneranlagen, für die Kopplung solcher Systeme zu großen Rechnernetzen, für die Simulation und für die Entwicklung, Anpassung, Gestaltung und Erneuerung sehr großer Soft- und Hardwaresysteme. Informatik ist einerseits – wie auch die Mathematik – eine Strukturwissenschaft. Andererseits dominieren aber heute die ingenieurwissenschaftlichen Methoden und Verfahren. In der Informatik werden zahlreiche naturwissenschaftliche Erkenntnisse angewandt; umgekehrt findet die Informatik Anwendung in fast allen Bereichen der Natur- und Geisteswissenschaften und, selbstverständlich, in der modernen Technik des Entwurfs und der Herstellung einsatzfähiger DV-Systeme, insbesondere in Form von eingebetteten Systemen in technischen und betriebswirtschaftlichen Umgebungen. Jede Hochschule hat ihre Besonderheiten. Die Informatik an der Universität Stuttgart ist geprägt durch hohen Praxisbezug und Anwendungen, ohne dabei die notwendigen Grundlagen zu vernachlässigen. In den meisten Abteilungen werden drittmittelgeförderte Projekte durchgeführt, in die Studierende des Hauptstudiums eingebunden werden. Die Fakultät legt Wert auf die Qualität der Lehre. Mehrere Mitglieder haben Lehrbücher geschrieben, und die Stuttgarter Informatik hat ihre Lehre bereits zweimal einer externen Begutachtung unterzogen, um Schwachstellen aufzudecken und zu beseitigen.
[bearbeiten] Wirtschaftsinformatik
Im Jahre 2001 wurde der sechssemestrige Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik an den Universitäten Hohenheim und Stuttgart aufgenommen, ab dem Wintersemester 2004/05 wird zudem ein Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik angeboten. Hier eröffnet sich ein weiteres Anwendungsfeld, das die Methoden der Informatik in der Betriebswirtschaft einsetzt. Entscheidungssysteme, intelligente Datenbanken, Verwaltungs- und Steuerungssysteme, E-Commerce und viele weitere Bereiche werden die interdisziplinäre Zusammenarbeit verstärken und den Studierenden zukunftsorientierte Ausbildungsmöglichkeiten eröffnen.
Studiensituation Im Wintersemester 2004/2005 waren rund 1350 Studentinnen und Studenten in den Diplomstudiengängen Informatik und Softwaretechnik immatrikuliert. Hinzu kommen Studierende des internationalen Masterstudiengangs Information Technology und Nebenfachstudierende anderer Fachrichtungen. Gegenwärtig sind etwa 12% der Informatik- oder Softwaretechnik-Studierenden weiblich. Das Lehrangebot ist so ausgelegt, dass der Diplomabschluss in 9 und der Bachelorabschluss in 6 Semestern erreicht werden kann. Eine an das Diplom oder den Master anschließende Promotion in der Informatik ist möglich. Berufsaussichten Die Berufsaussichten für Informatiker und Informatikerinnen mit universitärem Abschluss sind zurzeit sehr gut. Großer Bedarf besteht in
- der Datenverarbeitungsindustrie:
Entwurf und Entwicklung von Computersystemen und Rechnernetzen, Erstellung von Softwaresystemen für den Betrieb und die Anwendung von Computern unterschiedlicher Leistungsklassen; Fort- und Weiterbildung des Personals - industriellen, kommerziellen, verwaltungstechnischen und wissenschaftlichen Anwendungen von DV-Systemen:
Systemanalyse und Entwicklung komplexer Anwendungssysteme, Anpassung, Pflege und Weiterentwicklung von Softwaresystemen, Einsatzplanung von Computern, Modellbildung und Simulation, Visualisierung, Präsentationen und Datenhaltung; - der Forschung:
Weiterentwicklung von Rechner- und Softwaresystemen, Erschließung neuer Anwendungsgebiete und Erforschung neuartiger Methoden und Techniken.
[bearbeiten] Die Fakultät
Die Studiengänge Informatik und Softwaretechnik werden von der Fakultät 5 Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik getragen.
- Dekan: Prof. Dr. Paul J. Kühn
- Prodekane: Prof. Dr. Erhard Plödereder
- Prof. Dr. Jürgen Werner
- Studiendekan Informatik und Softwaretechnik: Prof. Dr. Volker Claus
Die Institute der Informatik Innerhalb der Fakultät bilden die folgenden sieben Institute den Bereich Informatik.
- Institut für Architektur von Anwendungssystemen Prof. Dr. Frank Leymann
- Institut für Formale Methoden der Informatik
- Formale Konzepte Prof. Dr. Volker Claus
- Theoretische Informatik Prof. Dr. Volker Diekert, Prof. Dr. Ulrich Hertrampf
- Sichere und Zuverlässige Softwaresysteme Prof. Dr. Javier Esparza
- Institut für Parallele und Verteilte Systeme
- Bildverstehen Prof. Dr. Paul Levi
- Datenbanken und Informationssysteme Prof. Dr. Bernhard Mitschang
- Integrierter Systementwurf N.N.
- Simulation großer Systeme N.N.
- Verteilte Systeme Prof. Dr. Kurt Rothermel
- Institut für Rechnergestützte Ingenieursysteme Prof. Dr. Otto Eggenberger, Prof. Dr. Dieter Roller
- Institut für Softwaretechnologie
- Programmiersprachen und Übersetzerbau Prof. Dr. Erhard Plödereder
- Software Engineering Prof. Dr. Jochen Ludewig
- Institut für Technische Informatik Prof. Dr. Martin Radetzki, Prof. Dr. Hans-Joachim Wunderlich
- Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme Prof. Dr. Thomas Ertl
[bearbeiten] Rechnerausstattung
Für die Studierenden im Grundstudium steht ein PC-Pool mit 70 Plätzen zur Verfügung. Der Rechnerpool für Studierende im Hauptstudium umfasst einen HP-Server, 10 HP Workstations und 50 X-Terminals. Desweiteren gibt es einen von der Firma Microsoft gestifteten Pool, bestehend aus 20 PCs und einem Server-System. Die einzelnen Abteilungen besitzen Rechnerpools mit für die Forschungsschwerpunkte spezialisierten Workstations und PCs. Diese stehen den Studierenden unter anderem für Praktika sowie für Studien- und Diplomarbeiten zur Verfügung. Für die Forschung setzen die Institute derzeit eine Vielzahl von Workstations verschiedener Hersteller ein. Die Rechner sind durch ein lokales Netzwerk auf Ethernet-Basis verbunden, auch per Funk. Die Kopplung der Informatik an das Universitätsnetz wird mit Lichtleiterkabeln durchgeführt. Hier besteht Zugang zum Höchstleistungsrechenzentrum mit seinen verschiedenen Großrechnern. (Stuttgart besitzt den zurzeit leistungsfähigsten Rechner in Deutschland.)
[bearbeiten] Studiengänge
In der Informatik bestehen folgende Ausbildungsmöglichkeiten:
- Diplomstudiengang Informatik
Der Studiengang gliedert sich in- das Grundstudium Informatik (4 Semester)
- das Hauptstudium Informatik (4 Semester)
- die Diplomarbeit (1 Semester)
Zusätzlich muss ab dem 3. Semester ein Nebenfach gewählt werden.
- Diplomstudiengang Softwaretechnik
Der Studiengang gliedert sich in- das Grundstudium Softwaretechnik (4 Semester)
- das Hauptstudium Softwaretechnik (4 Semester)
- die Diplomarbeit (1 Semester)
Zusätzlich muss ab dem 5. Semester ein Anwendungsfach gewählt werden.
- Lehramt Informatik
- Informatik als 2. Hauptfach zur Mathematik
- Informatik als 3. Fach
- Informatik für berufsbildende Schulen (Technikpädagogik)
Darüber hinaus beteiligt sich die Informatik an der Ausbildung in zahlreichen anderen Studiengängen:
- Bachelor/Master Wirtschaftsinformatik
Den Bachelorstudiengang sowie den neu eingerichteten Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik bietet die Informatik zusammen mit der Fakultät Wirtschaftsund Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart und mit der Universität Hohenheim an. Der Bachelorstudiengang dauert 6, der Masterstudiengang 4 Semester. - Master of Science in Information Technology (INFOTECH)
Die Fakultät Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik bietet diesen Masterstudiengang mit seinen Vertiefungsrichtungen Communications Engineering and Media Technology, Embedded Systems Engineering und Micro- and Optoelectronics an. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.infotech.uni-stuttgart.de - Nebenfach und Beifach Informatik
Die Informatik hat als Nebenfach einen Umfang von 18 Semesterwochenstunden und wird als Nebenfach insbesondere für folgende Studiengänge empfohlen:- Technisch-orientierter Diplom-Kaufmann
- Diplomstudiengang Mathematik
- Diplomstudiengang Geographie
- Diplomstudiengang Linguistik / masch. Sprachverarbeitung
- Grundlagen der Informatik
für die Studiengänge Technisch-orientierter Diplom-Kaufmann, Automatisierungstechnik in der Produktion, Biologie, Geologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Maschinenwesen/Verfahrenstechnik, Umweltschutztechnik sowie Mathematik. Ein weitergehendes Ausbildungsprogramm ist in Vorbereitung. Auf den folgenden Seiten werden Details zum Aufbau des Studiums in den Studiengängen Informatik und Softwaretechnik beschrieben. Detailinformationen zum Bachelor- und Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik erhalten Sie bei der Erstsemestereinführung der Fachschaften zu Beginn ihres Studiums.
[bearbeiten] Grundstudium Informatik
Das Grundstudium Informatik gliedert sich in fünf Blöcke, die hier mit den zugehörigen Lehrveranstaltungen aufgeführt sind. Geprüft werden im Vordiplom:
- Praktische Informatik
- Einführung in die Informatik I - III (1. bis 3. Semester)
- Programmierkurs (1. und 2. Semester)
- Technische Informatik
- Elektrotechnische Grundlagen (1. Semester)
- Kombinatorische und Sequentielle Netzwerke (2. Semester)
- Rechnerorganisation (3. Semester)
- Theoretische Informatik
- Logik (1. Semester)
- Theoretische Informatik I und II (2. und 3. Semester)
- Diskrete Mathematik (4. Semester)
- Mathematik
- Mathematik für Informatiker I und II (1. und 2. Semester)
- Numerik und Stochastik (3. Semester)
- Nebenfach
Ab dem 3. Fachsemester ist ein Nebenfach zu studieren, um Begriffe und Methoden aus einem Anwendungsgebiet der Informatik kennenzulernen. Wählbar sind derzeit: Zusätzlich ist die erfolgreiche Teilnahme an einem Software- und einem Hardware- Praktikum sowie einem Programmierkurs nachzuweisen. Die Diplom-Vorprüfung schließt das Grundstudium ab. Sie setzt sich aus sechs schriftlichen Prüfungen über die oben genannten Blöcke und der Prüfung im Nebenfach zusammen. Wichtige Information zum Nebenfach Mathematik Während das Nebenfach zum Diplomstudiengang Informatik normalerweise erst im dritten Semester begonnen wird, sollen Studierende mit dem Nebenfach Mathematik schon ab dem ersten Semester statt der Vorlesungen Mathematik für Informatiker I und II die Grundvorlesungen des Studiengangs Mathematik besuchen: 1. Semester: Lineare Algebra und Analytische Geometrie I 2. Semester: Lineare Algebra und Analytische Geometrie II Die Prüfung hierüber ist die Nebenfachprüfung im Vordiplom Informatik. 3. Semester: Analysis I 4. Semester: Analysis II Die Prüfung hierüber ist die Mathematikprüfung im Vordiplom Informatik. Im dritten Semester ist zusätzlich der Schein in Numerik und Stochastik zu erwerben. Die zu besuchenden Lehrveranstaltungen für den Fall, dass das Nebenfach Mathematik erst im dritten Semester begonnen wird, entnehmen Sie bitte dem Studienplan. Empfohlen wird der Beginn im 1. Semester, auch wenn Überschneidungen von Veranstaltungen nicht ganz zu vermeiden sind.
- Bauingenieurwesen
- Betriebswirtschaftslehre
- Biologie
- Elektrotechnik
- Energietechnik
- Italianistik
- Linguistik
- Mathematik
- Musiktheor
- Pädagogikie
- Philosophie
- Physik
- Steuerungstechnik
- Technische Kybernetik
- Verfahrenstechnik
- Wissenschaftliches Rechnen
[bearbeiten] Hauptstudium Informatik
Das Hauptstudium Informatik ist ebenfalls in Bereiche gegliedert. Im Gegensatz zum Grundstudium besteht hier eine breite Auswahlmöglichkeit hinsichtlich der thematischen Vertiefung. Die Bereiche sind im einzelnen:
- Informatik I
- Grundvorlesungen aus vier der unten genannten Vertiefungslinien. Ausgenommen sind die Grundvorlesungen der im Block Informatik III gewählten Vertiefungslinien und die Kernveranstaltungen der Theoretischen Informatik.
- Informatik II
- Zwei Kernveranstaltungen aus dem Bereich Theoretische Informatik
- Wahlpflichtveranstaltungen im Umfang von acht Semesterwochenstunden
- Informatik III
- Veranstaltungen in zwei Vertiefungslinien. Zurzeit werden folgende Vertiefungslinien angeboten (in Klammern gesetzte Bereiche werden voraussichtlich erst ab 2007 wieder angeboten):
Die Vertiefungslinien umfassen etwa 14-16 SWS im ungefähr gleichen Umfang. Die vorstehende Aufzählung wird eventuell in Zukunft um weitere Gebiete ergänzt.
- Fortsetzung des gewählten Nebenfaches
- ein Fachpraktikum, ein Seminar, ein Hauptseminar sowie eine Studienarbeit oder ein gleichwertiges Industriepraktikum Die Diplomprüfung umfasst mehrere Fachprüfungen in Informatik und im gewählten Nebenfach. Mit der Diplomarbeit bildet sie den Abschluss des Studiums und führt zum akademischen Grad Diplom-Informatiker/in (Dipl.-Inf.).
- Architektur von Anwendungssystemen
- Datenbanken und Informationssysteme
- Graphische Ingenieursysteme
- Kommunikationsnetze
- (Modellbildung und Simulation)
- Programmiersprachen und ihre Übersetzer
- Rechnerarchitektur
- Sichere und Zuverlässige Softwaresysteme
- Software Engineering
- Theoretische Informatik
- Verteilte KI und Bildverstehen
- Verteilte Systeme
- Visualisierung und Interaktive Systeme
- (Wissensverarbeitung und Sprachverstehen)
[bearbeiten] Grundstudium Softwaretechnik
Das Grundstudium im Modellstudiengang Softwaretechnik ist in fünf Blöcke gegliedert. Zu den einzelnen Blöcken gehören die folgenden Lehrveranstaltungen:
- Praktische Informatik
- Einführung in die Informatik I - II (1. und 2. Semester)
- Programmentwicklung (3. Semester)
- Einführung in die Softwaretechnik I - II (3. und 4. Semester)
- Programmierkurs (1. Semester)
- Technische Informatik
- Technische Informatik I - II (2. und 3. Semester)
- Theoretische Informatik
- Logik (1. Semester)
- Theoretische Informatik I - III (2. bis 4. Semester)
- Mathematik und Betriebswirtschaftslehre
- Mathematik für Informatiker I und II (1. und 2. Semester)
- Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre (3. Semester)
- Numerik und Stochastik (3. Semester)
- Technologische Grundlagen
- Lehrveranstaltungen im Umfang von 6 Semesterwochenstunden, die dem Angebot der technischen Fakultäten entnommen werden. Der Inhalt dieser Lehrveranstaltungen wird in den Anwendungsfächern vorausgesetzt. Außerdem ist die erfolgreiche Teilnahme an einem Software-Praktikum nachzuweisen
sowie ein Englischkurs zu belegen. Die Diplom-Vorprüfung schließt das Grundstudium ab. Sie umfasst sieben schriftliche Prüfungen aus den oben genannten Blöcken.
[bearbeiten] Hauptstudium Softwaretechnik
Das Hauptstudium Softwaretechnik bietet mehr Freiheit, was die Wahl und Aufteilung der Lehrveranstaltungen betrifft. Die folgende Übersicht vermittelt daher nur einen groben Eindruck.
- Hauptfächer
- Software Engineering (Pflichtfach)
- Architektur von Anwendungssystemen
- Bildverarbeitung und VKI
- Informationssysteme und Datenbanken
- Programmiersprachen und ihre Übersetzer
- Softwarezuverlässigkeit
- Verteilte Systeme
- Visualisierung und interaktive Systeme
Jede(r) Studierende muss aus diesem Katalog vier Fächer auswählen und prüfen lassen. Das Hauptfach Software Engineering kann nicht abgewählt werden.
- eine Vertiefungslinie (7 SWS, siehe Hauptstudium Informatik)
- Ergänzungsfächer
Die Ergänzungsfächer bilden einen Wahlbereich von 8 Semesterwochenstunden. Diese können aus dem Vorlesungsangebot im Bereich Informatik und Softwaretechnik nach freier Wahl zusammengestellt werden.
- Anwendungsfach
Das Anwendungsfach umfasst das Stoffgebiet von Lehrveranstaltungen im Umfang von 12 Semesterwochenstunden. Als Anwendungsfächer stehen zurzeit zur Wahl: Automatisierung, Technologie, Verkehr.
- Hauptseminar
- Fachstudie
Gruppen von drei Studierenden führen über einen Zeitraum von 4 Monaten eine Untersuchung (möglichst in der Industrie) durch.
- Studienprojekte
Die Studienprojekte werden in Gruppen von etwa sechs bis zehn Personen durchgeführt. Sie integrieren mehrere verschiedenartige Veranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, Praktika) zu einem Thema und laufen in der Regel zwei Semester mit insgesamt 16 SWS. Das erste Studienprojekt unmittelbar nach dem Vordiplom bearbeitet ein Thema aus der Informatik, das andere findet im Anwendungsfach statt. Die Diplomprüfung umfasst mehrere Fachprüfungen in Informatik und im gewählten Anwendungsfach. Mit der Diplomarbeit bildet sie den Abschluss des Studiums und führt zum akademischen Grad Diplom-Informatiker/in (Dipl.-Inf.).
[bearbeiten] Studiendekan Informatik und Softwaretechnik
Der Studiendekan ist zuständig für alle mit Lehre und Studium zusammenhängenden Aufgaben, für das Lehrangebot und für die Koordinierung dieser Tätigkeiten. Fragen zu Prüfungen und einzelnen Lehrveranstaltungen fallen jedoch in die Verantwortlichkeit der jeweiligen Dozenten bzw. der Vorsitzenden der Prüfungsausschüsse.
Studiendekan (Amtszeit bis 30.09.2006):
Prof. Dr. Volker Claus
Institut für Formale Methoden der Informatik (FMI)
Universitätsstr. 38,
70569 Stuttgart
Tel. (0711) 7816 - 300 oder - 328 (Sekretariat)
E-Mail: claus@informatik.uni-stuttgart.de
[bearbeiten] Fachschaft Informatik und Softwaretechnik
Die Fachschaft ist eine Gruppe von Studierenden der Informatik und Softwaretechnik, die die Interessen und Belange der Studierenden vertritt. Sie organisiert z.B. Erstsemestereinführungen,
- Vortragsreihen
- Feste
- den Skriptverkauf
- berät zu Fragen im Studium
- usw.
Universitätsstr. 38,
Raum 0.001,
70569 Stuttgart
Tel. (0711) 7816 - 367,
Fax (0711) 7816 - 436
fachschaft@informatik.uni-stuttgart.de,
http://fachschaft.informatik.uni-stuttgart.de
[bearbeiten] Fachstudienberatung
Fachstudienberatung Informatik/Softwaretechnik
Universitätsstr. 38, 70569 Stuttgart
E-Mail: studienberatung@informatik.uni-stuttgart.de
Fachstudienberatung Informatik Fachstudienberatung Softwaretechnik
Dipl.-Inf. Stefan Kiefer Dipl.-Inf. Marcus Handte
Zi. 1.360 Zi. 2.408
Tel. (0711) 7816 - 388 (0711) 7816 - 426
Di, 16.00 - 17.30 Uhr nach Vereinbarung oder nach Vereinbarung
Eine Menge weiterer Informationen finden Sie hier
Und einen ausführlichen Studienplan mit der derzeitig gültigen Prüfungsordnung hier
[bearbeiten] Allgemeine Studieninformation
Zentrale Studienberatung der Uni Stuttgart
Geschwister-Scholl-Str. 24
Haus C, Erdgeschoss
70174 Stuttgart
Tel. (0711) 121 - 2133,
Fax (0711) 121 - 2256
E-Mail: studienberatung@uni-stuttgart.de
http://www.uni-stuttgart.de/interessierte/wege/information/zsb/zsb.html
Sprechzeiten: Mo, Di, Do, Fr 9.00 - 12.00 Uhr
Mi 13.30 - 17.00 Uhr
Studiensekretariat
Das Studiensekretariat ist für Bewerbung, Einschreibung und Uni-Wechsel zuständig.
Studiensekretariat der Universität Stuttgart
Keplerstr. 7,
70174 Stuttgart
http://www.uni-stuttgart.de/interessierte/wege/information/sekretariat/
Sprechzeiten: Mo, Di, Do, Fr 9.00 - 12.00 Uhr
Mi 13.30 - 15.30 Uhr
Informationen im WWW
Unter folgenden WWW-Adressen stehen weitere Informationen zur Verfügung:
